Ernährung - Der Mensch ist, was er isst.
Dieser Ausspruch des Philosophen Ludwig Feuerbach hat immer noch seine Gültigkeit. Sowohl ernährungspysiologisch ausgedeutet als auch im übertragenen Sinn auf unser seelisches Wohlbefinden.
Ernährungswissen ist allgegenwärtig. Zeitschriften, Fernsehen und Internet bieten eine Fülle an Informationsmöglichkeiten über "gesunde und richtige" Ernährung. Das Wissen um das WIE und WAS darf also vorausgesetzt werden. Problematischer ist es meiner Ansicht nach um das WANN und WO gestellt. Die Frage nämlich, wie dieses (oft überbordende) Wissen auf den kleinen, persönlichen Lebensbereich heruntergebrochen werden kann. Hier geht es um Fragen der Lebensorganisation und der Lebensgestaltung in Verknüpfung mit der täglichen Nahrungsaufahme. Eine Ernährungsumstellung ist letztendlich eine Lebensumstellung.
Mein Ansatz ist deshalb einer, der die "Organisation" in den Fokus stellt. Gemeint ist die persönliche Organisation im Alltag, in der Familie, im Beruf, in der Freizeit. Wie setze ich unter wechselnden, oft auch nicht vorteiligen Umfeldbedingungen mein Wissen in eine gesunde Ernährung um, damit diese mir förderlich ist.